Der zweite Ausbildungsabschnitt nach der Einführungswoche am Institut der Feuerwehr NRW führt die Brandreferendare gemäß der Ausbildungsverordnung in ihre erste Feuerwehr, bei der sie zunächst an der Grundausbildung teilnehmen und anschließend parallel dazu im Einsatzdienst erste Erfahrungen sammeln.
Neben dem obligatorischen Verständnis für die tägliche Einsatzpraxis wird den Referendaren jedoch auch vermittelt, welche Aufgaben sie in ihrem späteren Berufsalltag noch übernehmen können und müssen. Dazu zählen unter anderem der Austausch mit anderen Feuerwehren und die Arbeit in Gremien.

Unsere in Bocholt abgeordneten Referendare hatten im Rahmen dessen die spannende Möglichkeit, am Deutsch-Niederländischen Feuerwehrkongress in Enschede teilzunehmen. Neben der Messe „eRIC 2018“ – einer Messe zu vielen Bereichen aus dem Sicherheitssektor – gab es interessante Vorträge und angeregte Diskussionen zum Thema der grenzübergreifenden Zusammenarbeit. Aus verschiedenen Perspektiven wurde auf Aspekte wie Konsequenzen von klimatischen Veränderungen, die Evakuierung bei Großschadenslagen, eine grenzübergreifende Notfallversorgung oder den Einsatz von USAR-Einheiten (Urban Search and Rescue) eingegangen.

Im Rahmen der interkulturellen und länderübergreifenden Zusammenarbeit wurde vermittelt, auf welche Gesichtspunkte man in Zukunft bei der gemeinsamen Aufgabenbewältigung stärker achten sollte. Verschiedene Kulturen bedingen verschiedene Herangehensweisen und manchmal auch ein wenig Geduld mit dem Gegenüber. Dann klappt es auch mit den Nachbarn aus den Niederlanden.

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