von Fabian Schicker

Bei Einsätzen der Feuerwehr kann es vorkommen, dass die Einsatzkräfte in Bereichen arbeiten müssen, in denen Absturzgefahr besteht, zum Beispiel auf Dächern, an Abbruchkanten oder wenn Menschen von unzugänglichen Orten gerettet werden müssen. Das grundlegende Rüstzeug für solche Situationen wird in der Grundausbildung vermittelt, welche die Brandeferendarinnen und -referendare des ersten Jahres gerade bei Feuerwehren in ganz Deutschland absolvieren.

Bei der Berufsfeuerwehr Köln standen für die 20 Anwärter aus allen Laufbahngruppen drei spannende Tage zu den Themen “Retten und Selbstretten” und “Absturzsicherung” auf dem Plan. Nachdem die theoretischen Grundlagen vermittelt wurden, durften wir uns in einer Industriehalle der Abfallwirtschaftsbetriebe Köln in luftiger Höhe der Praxis widmen.

Unter der fachkundigen Anleitung von Höhenrettern der Berufsfeuerwehr Köln galt es zunächst, sich selbst aus einer Höhe von 18 Metern abzuseilen. Auch die Rettung von Personen wurde geübt. Mit zunehmender Sicherheit durfte dann beim Abseilen auch ein wenig experimentiert werden – natürlich immer über ein weiteres Seil von einem Kollegen gesichert.


Am zweiten Praxistag stand dann das Sichern in absturzgefährdeten Bereichen auf dem Programm. Egal ob waagerecht über Stahlträger oder senkrecht zwischen zwei Etagen empor – die Örtlichkeit bot vielseitige Übungsmöglichkeiten. Und kamen wir einmal nicht weiter, so hatten die Ausbilder als erfahrene Höhenretter immer den entscheidenden Tipp parat.

Auf jeden Fall gehörten die zwei Ausbildungstage zu den Highlights der Grundausbildung – und vielleicht wird der ein oder andere Teilnehmer ja selbst später die Ausbildung zum Höhenretter absolvieren. Ein großes Dankeschön geht zudem noch an Benjamin Dietrich für das freundliche zur Verfügung stellen der tollen Bilder!