von Matthias Lemgen

Dortmund. Seit Mitte Dezember befinden sich die Brandreferendare nun im Zugführer-Abschnitt im Einsatzdienst bei den Berufsfeuerwehren. Der Führungslehrgang 1 wurde bereits vorgestellt, doch der Bericht zum Abschluss der praktischen Ausbildung am Institut der Feuerwehr im Dezember fehlt noch. Drei Tage, drei Grundausbildungslehrgänge, 21 Einsatzübungen und ganz viel Spaß waren das Fazit der Übungen im Feuerwehr-Ausbildungszentrum in Dortmund.

„Florian IDF 1-ELW1-1, neuer Einsatz für den Löschzug Feuer 1 – Wohnungsbrand“, so oder so ähnlich lauteten die Einsatzmeldungen. Der ELW, mit Fahrer/in, Führungsassistent/in und Zugführer/in, wurde durch die Referendare besetzt. Löschfahrzeuge und Rettungswagen durch die Grundausbildungslehrgänge aus Bocholt, Dortmund und Wuppertal, jeweils mit ihren Gruppenführern als Fahrzeugführer. Für unsere Zugführer damit fremde Einheiten, die auch nicht untereinander geübt haben – eine kleine Herausforderung bei der Führung.
Im Brandhaus des Ausbildungszentrums wurden verschiedene Gebäudefeuer und Zimmerbrände simuliert, mal mit Menschenrettung, mal der Dachstuhlbrand. Auch wenn das Gebäude nach den ersten Übungen eigentlich bekannt war machte es die Erkundung nicht einfacher. Die Übungsleiter verstanden es die Details so zu verändern, dass völlig unterschiedliche Einsätze geübt wurden.

Das Gelände in Dortmund ist allerdings auch ideal um technische Hilfeleistungen zu üben. Ein austretender Stoff aus einem Kesselwagen, Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen, Verkehrsunfälle mit abgestürzten Fahrzeugen oder Betriebsunfälle forderten die Zugführer. Neben der technischen Rettung und der Sicherstellung des Brandschutzes musste auch die Erstversorgung der Verletzten organisiert werden. Das Wissen aus dem vorher absolvierten Lehrgang Einsatzabschnittsleiter Rettungsdienst war hier gefordert.

Spannende Tage in Dortmund gingen schnell zu ende. Von unserer Seite ein ganz großes Dankeschön an die beteiligten Grundausbildungslehrgänge, die Übungsleiter, Ausbilder und Darsteller. Es hat sehr viel Spaß gemacht und die gewonnenen Erkenntnisse können im Zugführer-Abschnitt gut eingesetzt werden.